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26.10.2007 von Volker Lange.
Homer Jacobson, 84 Jahre alt und emeritierter Professor der Chemie zog nach 52 Jahren ein Paper über die Entstehung des Lebens für den American Scientist teilweise zurück. Wegen gravierender Fehler, die ihm unterlaufen seien. “Ich bin zutiefst beschämt, der Urheber solcher Falschaussagen zu sein und es zugelassen zu haben, dass schlechte Wissenschaft nun in die Hände von Leuten gefallen ist, die sie für wissenschaftsfeindliche Zwecke missbrauchen”, wird er von der New York Times zitiert. Den Rest des Eintrags lesen »
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6.9.2007 von Volker Lange.
Auf den ersten Blick erscheint die Strategie nicht sonderlich klug: In den Staaten sozialer Insekten wie Bienen, Wespen und Ameisen verzichten die Arbeiterinnen eigene Nachkommen und ziehen stattdessen die Töchter ihrer Mutter – der Königin – auf. Diese extreme Form des Altruismus, die in der Sterilität der Arbeiterinnen gipfelt, beunruhigte schon Darwin, schien es doch seiner Theorie der Selektion zu widersprechen. Warum diese Strategie in der Evolution trotzdem erfolgreich war, beschreibt Prof. Rüdiger Wehner von Zoologischen Institut der Universität Zürich in der “Neuen Züricher Zeitung“. Und ganz nebenbei erläutert er auch noch, warum ausgerechnet Bienenköniginnen ein ausgesprochen polygames Sexleben führen.
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4.9.2007 von Volker Lange.
Bereits der Naturforscher Charles Darwin hatte im 19. Jahrhundert vermutet, dass Frauen bei der Partnersuche die Wahl treffen. In einer Studie, die in den „Proceedings“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde, wurden für diese Vermutung wieder einmal Belege gefunden. Die Zahl der Probanten war zwar statistisch ziemlich irrelevant. Nett ist die Geschichte (z.B. hier in der FAZ) trotzdem, auch weil Sie das bestätigt, was jeder sowieso schon zu wissen glaubt.
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27.8.2007 von CMeinke.
Werden schwarze Birkenspanner auf weißer Birkenrinde eher von Vögeln gefressen als weiße Artgenossen? Ja, hat der englische Genetiker Michael Majerus ermittelt. Den Rest des Eintrags lesen »
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19.8.2007 von Volker Lange.
Thomas Metzinger lehrt Philosophie an der Universität Mainz. In der aktuellen “Zeit” erläutert er in einem Interview, warum man keine Seele braucht, um den Menschen erklären zu können und warum er die gegenwärtige Rückwendung zum Religiösen für gefährlich hält. Den Rest des Eintrags lesen »
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19.8.2007 von Volker Lange.
Vor 450 Millionen Jahren gehörte es zum “Baumaterial” eines Urfischs, aus dem sich in weiterer Folge Wirbeltiere bis hin zu unseren Vorfahren und uns selbst entwickelten - nun wurde das betreffende aus 2.000 Atomen bestehende Protein rekonstruiert. Das berichtet die österreichische Presseagentur APA. Wie ein Team von US-Wissenschaftern der Universität Oregon unter der Leitung von Joe Thornton in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Science” erläutert, konnte dabei jede Evolutionsetappe des Proteins bis zu seiner modernen Ausprägung im menschlichen Körper durchlaufen werden.
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15.8.2007 von Volker Lange.
Schon vor mehr als dreißig Jahren hatten amerikanische Evolutionsbiologen wegen der geringen Unterschiede zwischen den Proteinen von Mensch und Schimpanse vermutet, dass nicht so sehr Mutationen in den Genen selbst neue Arten entstehen ließen, sondern Veränderungen in den Steuerungszentralen der Gene. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) nach einem Beitrag in der aktuellen “Science” (Bd. 317, S. 815) berichtet, haben amerikanische Forscher nun die Variationen in genetischen Regulationsbereichen ermittelt. Dabei stießen sie auf große Veränderungen.Offensichtlich haben sich die Kontrollelemente der Gene in der Evolution viel schneller verändert als die Gene selbst. Regulatorische Sequenzen haben somit vermutlich viel stärker als veränderte Proteinstrukturen zu markanten Entwicklungen in der Evolution beigetragen. Mehr dazu hier.
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9.8.2007 von Volker Lange.
Die Abstammungslinie von Homo sapiens war möglicherweise nicht so geradlinig wie bisher angenommen. Ein 1,44 Millionen Jahre alter Kieferknochen zeigt, dass die beiden Frühmenschenarten Homo habilis und Homo erectus für fast eine halbe Millionen Jahre Seite an Seite in Ostafrika lebten. Bisher hatte man angenommen, dass sich Homo erectus aus dem früher lebenden Homo habilis entwickelt hat. Mehr dazu u.a. bei wissenschaft.de.
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