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	<title>Kommentare zu: Kreationismusdebatte im Europarat</title>
	<link>http://darwinjahr.de/2007/10/kreationismusdebatte-im-europarat/</link>
	<description>Blog zum kommenden Darwinjahr (2009)</description>
	<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:54:03 +0000</pubDate>
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		<title>Von: abdussabr</title>
		<link>http://darwinjahr.de/2007/10/kreationismusdebatte-im-europarat/#comment-69</link>
		<author>abdussabr</author>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 11:36:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://darwinjahr.de/2007/10/kreationismusdebatte-im-europarat/#comment-69</guid>
		<description>Einfach nur lächlerich... Die Wissenschaft muss von den Irrlehren des Kreationismus geschützt werden, ich kann nur lachen: Wenn der Kreationismus so irrsinnig ist, wieso können denn Tausende Evolutionistische Wissenschaftler diesen widerlegen... Außerdem gibt es doch in Europa so was wie Meinungsfreiheit oder?! Wollen Sie jetzt den Atlas der Schöpfung noch verbrennen? Außerdem was hat denn der Kreationismus mit Extremismus zu tun oder gar mit Rechtsextremismus, wieso so viele Lügen, was soll das... Wieso widerlegt man nicht einfach die Theorie von H. Yahya anstatt ihn schlecht darzustellen, ist das wissenschaftlich?!!
Da läuft wirklich einiges schief, am besten man liest eine Buch der Evolutionisten und den Atlas der Schöpfung und macht sich selbst die Meinung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach nur lächlerich&#8230; Die Wissenschaft muss von den Irrlehren des Kreationismus geschützt werden, ich kann nur lachen: Wenn der Kreationismus so irrsinnig ist, wieso können denn Tausende Evolutionistische Wissenschaftler diesen widerlegen&#8230; Außerdem gibt es doch in Europa so was wie Meinungsfreiheit oder?! Wollen Sie jetzt den Atlas der Schöpfung noch verbrennen? Außerdem was hat denn der Kreationismus mit Extremismus zu tun oder gar mit Rechtsextremismus, wieso so viele Lügen, was soll das&#8230; Wieso widerlegt man nicht einfach die Theorie von H. Yahya anstatt ihn schlecht darzustellen, ist das wissenschaftlich?!!<br />
Da läuft wirklich einiges schief, am besten man liest eine Buch der Evolutionisten und den Atlas der Schöpfung und macht sich selbst die Meinung&#8230;</p>
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		<title>Von: Werner Hahn</title>
		<link>http://darwinjahr.de/2007/10/kreationismusdebatte-im-europarat/#comment-17</link>
		<author>Werner Hahn</author>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 18:32:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://darwinjahr.de/2007/10/kreationismusdebatte-im-europarat/#comment-17</guid>
		<description>Schwachpunkte der Evolutionstheorie und Kreationismus: Bildung tut not

Europarats-Parlamentarier sehen eine ernste Gefahr darin, dass durch die Unterrichtung kreationistischer Lehren in der Schule in den Köpfen der Kinder eine gefährliche Vermischung von Glauben und Religion auf der einen Seite und Wissenschaft auf der anderen Seite erfolge. Die hessische Kultusministerin Wolff sieht in der Debatte über die biblische Schöpfungslehre die Chance für "eine neue Gemeinsamkeit von Naturwissenschaft und Religion." Für die Biologielehrer wird es in der Tat immer schwerer, die Schüler überhaupt noch vom Wahrheitsgehalt der Evolution überzeugen zu können. Moderne Kreationisten stochern nach den Lücken der Evolutionstheorie, um einen "Intelligenten Designer" an die Stelle von Mutation und Selektion zu setzen. Das Wandlungsproblem wird durch eine Selektionstheorie mit dem Postulat einer alleinigen Außenselektion im Sinne Darwins natürlich nicht gelöst. Die jeweils erste Entstehung der neuen morphologischen, physiologischen und verhaltensmäßigen Ausstattung einer Spezies entwickelt sich evolutionär unabhängig von der möglicherweise sekundär einwirkenden „äußeren“ Selektion über interne Konstruktions/Bifurkationsmechanismen. Die Erwartung eines „inneren Prinzips“, einer „inneren Ursache“, welche Ordnung und Richtungssinn in der Evolution bestimmt, wurde von namhaften Forschern vorgebracht. Rupert Riedl sprach hier von der „Grundfrage der Evolutionstheorie“. Die bekannten Hauptmechanismen biologischer Evolution – Selektion (Darwinismus), Mutation (Neo-Darwinismus) und Populationsdynamik reichen nicht aus, um die erweiterungsbedürftige Evolutionslehre wirklich zu verstehen. Emergenz, das heißt das Auftauchen neuer Systeme beziehungsweise neuer Systemeigenschaften in der Evolution, kann als selbstorganisierende Prozessdynamik beschrieben werden: Wie im Prozess des evolutionären Geschehens konstruktiv Neues entsteht, vermag eine den Formenwandel erklärende, umfassende evolutionär orientierte Symmetrietheorie zu beschreiben. Das Forschungsprogramm Evolutionäre Symmetrietheorie (kurz: EST) belegt den neuen Aspekt eines engen Zusammenhangs von Symmetrie bzw. Symmetriebrechung und der Dynamik struktur- und musterbildender selbstorganisierender (anorganischer und organischer) Systeme. Es wurde in der (vergriffenen) Anthologie „Evolutionäre Symmetrietheorie: Selbstorganisation und dynamische Systeme“ (Stuttgart 1996; Hrsg. Werner Hahn und Peter Weibel) aus der Sicht verschiedener Disziplinen erörtert: Symmetriebrechung als Prozess kann, verknüpft mit der Symmetrie-Neubildung, als Motor der Evolution verstanden werden. 1997 schrieb Spektrum der Wissenschaft: „Möglicherweise wird dieses Buch in der Zukunft von hohem Wert sein als Leitfaden zur Entdeckung neuer allgemeiner Charaktere der Naturkräfte.“ Zu EST siehe mehr auch in www.art-and-science.de (PDF EST). 
Das "Darwinjahr 2009" sollte EST-Ideen aufgreifen und diskutieren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schwachpunkte der Evolutionstheorie und Kreationismus: Bildung tut not</p>
<p>Europarats-Parlamentarier sehen eine ernste Gefahr darin, dass durch die Unterrichtung kreationistischer Lehren in der Schule in den Köpfen der Kinder eine gefährliche Vermischung von Glauben und Religion auf der einen Seite und Wissenschaft auf der anderen Seite erfolge. Die hessische Kultusministerin Wolff sieht in der Debatte über die biblische Schöpfungslehre die Chance für &#8220;eine neue Gemeinsamkeit von Naturwissenschaft und Religion.&#8221; Für die Biologielehrer wird es in der Tat immer schwerer, die Schüler überhaupt noch vom Wahrheitsgehalt der Evolution überzeugen zu können. Moderne Kreationisten stochern nach den Lücken der Evolutionstheorie, um einen &#8220;Intelligenten Designer&#8221; an die Stelle von Mutation und Selektion zu setzen. Das Wandlungsproblem wird durch eine Selektionstheorie mit dem Postulat einer alleinigen Außenselektion im Sinne Darwins natürlich nicht gelöst. Die jeweils erste Entstehung der neuen morphologischen, physiologischen und verhaltensmäßigen Ausstattung einer Spezies entwickelt sich evolutionär unabhängig von der möglicherweise sekundär einwirkenden „äußeren“ Selektion über interne Konstruktions/Bifurkationsmechanismen. Die Erwartung eines „inneren Prinzips“, einer „inneren Ursache“, welche Ordnung und Richtungssinn in der Evolution bestimmt, wurde von namhaften Forschern vorgebracht. Rupert Riedl sprach hier von der „Grundfrage der Evolutionstheorie“. Die bekannten Hauptmechanismen biologischer Evolution – Selektion (Darwinismus), Mutation (Neo-Darwinismus) und Populationsdynamik reichen nicht aus, um die erweiterungsbedürftige Evolutionslehre wirklich zu verstehen. Emergenz, das heißt das Auftauchen neuer Systeme beziehungsweise neuer Systemeigenschaften in der Evolution, kann als selbstorganisierende Prozessdynamik beschrieben werden: Wie im Prozess des evolutionären Geschehens konstruktiv Neues entsteht, vermag eine den Formenwandel erklärende, umfassende evolutionär orientierte Symmetrietheorie zu beschreiben. Das Forschungsprogramm Evolutionäre Symmetrietheorie (kurz: EST) belegt den neuen Aspekt eines engen Zusammenhangs von Symmetrie bzw. Symmetriebrechung und der Dynamik struktur- und musterbildender selbstorganisierender (anorganischer und organischer) Systeme. Es wurde in der (vergriffenen) Anthologie „Evolutionäre Symmetrietheorie: Selbstorganisation und dynamische Systeme“ (Stuttgart 1996; Hrsg. Werner Hahn und Peter Weibel) aus der Sicht verschiedener Disziplinen erörtert: Symmetriebrechung als Prozess kann, verknüpft mit der Symmetrie-Neubildung, als Motor der Evolution verstanden werden. 1997 schrieb Spektrum der Wissenschaft: „Möglicherweise wird dieses Buch in der Zukunft von hohem Wert sein als Leitfaden zur Entdeckung neuer allgemeiner Charaktere der Naturkräfte.“ Zu EST siehe mehr auch in <a href="http://www.art-and-science.de" rel="nofollow">www.art-and-science.de</a> (PDF EST).<br />
Das &#8220;Darwinjahr 2009&#8243; sollte EST-Ideen aufgreifen und diskutieren!</p>
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