Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Darwins Erben für August, 2007.
15.8.2007 von Volker Lange.
Schon vor mehr als dreißig Jahren hatten amerikanische Evolutionsbiologen wegen der geringen Unterschiede zwischen den Proteinen von Mensch und Schimpanse vermutet, dass nicht so sehr Mutationen in den Genen selbst neue Arten entstehen ließen, sondern Veränderungen in den Steuerungszentralen der Gene. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) nach einem Beitrag in der aktuellen “Science” (Bd. 317, S. 815) berichtet, haben amerikanische Forscher nun die Variationen in genetischen Regulationsbereichen ermittelt. Dabei stießen sie auf große Veränderungen.Offensichtlich haben sich die Kontrollelemente der Gene in der Evolution viel schneller verändert als die Gene selbst. Regulatorische Sequenzen haben somit vermutlich viel stärker als veränderte Proteinstrukturen zu markanten Entwicklungen in der Evolution beigetragen. Mehr dazu hier.
Geschrieben in Forschung, Zoologie, Anthropologie | Keine Kommentare »
14.8.2007 von Volker Lange.
Mit einem Glas Erdnußbutter kann man die Evolutionstheorie widerlegen. Das zumindest ist die erfrischende Ansicht eines gewissen Chuck Missler, dessen überzeugende Argumentation man einfach gesehen haben sollte. Sie ist genau so überzeugend wie jene von Bobby Henderson, der unter anderem glasklar nachweisen konnte, warum der Mensch zwar nicht von Affen, dafür aber von Piraten abstammt. Der Beweis: Mensch und Schimpanse haben nur zu 98,7 Prozent das gleiche Erbgut – Mensch und Pirat dagegen zu 99,9 Prozent!
Chuck Missler kann dagegen nachweisen, dass in einem Glas Erdnußbutter kein Leben spontan entstehen kann, obwohl doch ausreichend organische Materie, Licht und Wärme vorhanden ist. Also entstand das Leben nicht durch Evolution, sondern wurde von Gott erschaffen.
Zwischen den beiden Genies Henderson und Missler gibt es allerdings einen Unterschied: Chuck Missler meint es ernst! Sie glauben das nicht? Dann klicken Sie hier!
Geschrieben in Religion, Kreationismus, Video | Keine Kommentare »
13.8.2007 von Volker Lange.
Der österreichische “Standard” stellt ein interessantes Buch der Kunsthistorikerin und Literaturwissenschafterin Julia Voss vor: “Darwins Bilder. Ansichten der Evolutionstheorie 1837-1874″. Warum, so fragt sich die Autorin darin, sind das Bild und die naturwissenschaftlichen Forschungen Darwins bis heute so eng miteinenander verknüpft? Die kurze Rezension finden Sie hier.
Geschrieben in Sachbuch, Literatur, Medienspiegel, Allgemein | Keine Kommentare »
10.8.2007 von CMeinke.
Der irische Bischof James Ussher hat es bereits Mitte des 17. Jahrhunderts ausgerechnet: Die Welt wurde am 23. Oktober 4004 vor Christus erschaffen. Um 9 Uhr morgens, um präzise zu sein. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Medienspiegel, Kreationismus, Allgemein | Keine Kommentare »
9.8.2007 von Volker Lange.
Die Abstammungslinie von Homo sapiens war möglicherweise nicht so geradlinig wie bisher angenommen. Ein 1,44 Millionen Jahre alter Kieferknochen zeigt, dass die beiden Frühmenschenarten Homo habilis und Homo erectus für fast eine halbe Millionen Jahre Seite an Seite in Ostafrika lebten. Bisher hatte man angenommen, dass sich Homo erectus aus dem früher lebenden Homo habilis entwickelt hat. Mehr dazu u.a. bei wissenschaft.de.
Geschrieben in Forschung, Anthropologie | Keine Kommentare »
8.8.2007 von Volker Lange.
In der mehr als dreieinhalb Milliarden Jahre dauernden Evolution des Lebens auf der Erde haben sich die Käfer am vielfältigsten entwickelt. Wie es dazu kam, untersuchen derzeit Wissenschaftler in Jena.
Geschrieben in Forschung, Zoologie | Keine Kommentare »
8.8.2007 von Volker Lange.
Der Kulturkampf zwischen bibeltreuen Anhängern des Kreationismus und modernen Evolutionsforschern greift von den USA auf Europa über. Selbst die “Wirtschaftswoche” nimmt sich jetzt dieses Themas an und setzt sich kritisch mit der Offensive der Kreationisten auseinander.
Geschrieben in Medienspiegel, Kreationismus | Keine Kommentare »
7.8.2007 von Volker Lange.
Entgegen landläufiger Theorien könnten die ersten Europäer vor Millionen von Jahren nicht nur direkt aus Afrika, sondern ebenso oder sogar überwiegend aus Asien eingewandert sein.
Das schließt ein internationales Forscherteam aus Merkmalen an den fossilen Zähnen von Hominiden (Menschenartigen). Die Arbeit erscheint in der heutigen Ausgabe der “Proceedings of the National Academy of Sciences“. Über dpa wird die Meldung auch in den deutschen Medien (z.B. Spiegel, Focus, Welt) verbreitet.
Geschrieben in Medienspiegel, Anthropologie, Allgemein | Keine Kommentare »