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15.8.2007 von Volker Lange.
Schon vor mehr als dreißig Jahren hatten amerikanische Evolutionsbiologen wegen der geringen Unterschiede zwischen den Proteinen von Mensch und Schimpanse vermutet, dass nicht so sehr Mutationen in den Genen selbst neue Arten entstehen ließen, sondern Veränderungen in den Steuerungszentralen der Gene. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) nach einem Beitrag in der aktuellen “Science” (Bd. 317, S. 815) berichtet, haben amerikanische Forscher nun die Variationen in genetischen Regulationsbereichen ermittelt. Dabei stießen sie auf große Veränderungen.Offensichtlich haben sich die Kontrollelemente der Gene in der Evolution viel schneller verändert als die Gene selbst. Regulatorische Sequenzen haben somit vermutlich viel stärker als veränderte Proteinstrukturen zu markanten Entwicklungen in der Evolution beigetragen. Mehr dazu hier.
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